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Die "Palästinensische Befreiungstheologie"

Christliche Judenfeindschaft im Dienst der Politik


Der Gekreuzigte als Palästinenser.Coverbild eines Buches des Bethlehemer Pators Mitri Raheb. Jesus mit arabisch-moderner Barttracht und einem Palästinensertuch als Lendentuch.

"Der Palästina-Kult bemächtigt sich oft des Kreuzigungsthemas, obwohl die Kreuzigung im Islam geleugnet wird. Protestantische und katholische Theologen haben diese neue Doktrin entwickelt und in Europa verbreitet, wenngleich sie in einigen kirchlichen Kreisen auf starken Widerstand stießen. Da aber die neue Lehre von politischer Seite Unterstützung erfuhr, konnte sie ihre Kritiker problemlos ausschalten und ihre Ziele ungehindert verfolgen. Die Palästinadoktrin führte im postchristlichen Europa zur Wiederbelebung antijüdischer Mythen, die man nach der Shoah ins Unterbewusstsein verbannt aber nicht ausgerottet hatte. Weil die palästinensische Sache die Aura der Heiligkeit besaß, konnte der neue Kult die Zerstörung Israels als legitim darstellen und damit den Forderungen von muslimischer Seite entsprechen und dem palästinensischen Terror für sakrosankt erklären. Dessen glühendste Apostel rekrutieren sich aus den protestantischen und katholischen Kirchen in Jerusalem. Als hasserfüllte Glaubenspilger suchten sie, das Christentum seiner biblischen Wurzeln zu berauben und Muslime und Christen vereint zu einem gemeinsamen Ziel zu führen: der dienstbeflissenen Verehrung des palästinensischen Dschihad. Die biblische Geschichte wird missachtet und verleugnet, weil sie das Existenzrecht Israels bezeugt, und man interpretiert sie der palästinensischen Befreiungstheologie entsprechend neu. Das Christentum entledigte sich seiner jüdischen Wurzeln. Der protestantische Geistliche Naim Ateek, Verkünder und Erfinder dieser Lehre, wird in den eurabischen Kirchen hochverehrt; dort predigt er den Heiligen Palästinensischen Krieg, was in Europa sowohl Orientierungslosigkeit wie Islamisierung vorantreibt. Die Anhänger Ateeks und seiner Ansichten fordern eine neue, an den Koran angelehnte Lesart der Bibel, die Israel seine biblische Identität und sein biblisches Erbe abspricht. Wie der Sondergesandte des Erzbischofs von Canterbury für den Nahen Osten, Andrew White sagt, hat sich die palästinensische Politik zutiefst in der christlichen Theologie eingenistet."

Aus dem Französischen: Bat Ye'or/Historikerin, Eurabia, 2014, S. 234/235

 


Mitri Raheb, Erfinder der Palästinesischen Befreiungstheologie:
Zitate

„Israel präsentiert das Rom der Bibel, nicht das Volk des Landes. Und das ist nicht nur, weil ich ein Palästinenser bin. Ich bin sicher, wenn wir einen DNA-Test machen würden zwischen David, der ein Bethlemite war, und Jesus, der in Bethlehem geboren wurde, und Mitri, der gegenüber von der Straße von Jesus geboren wurde, bin ich sicher, die DNA wird zeigen, dass es da eine Linie gibt.

Aber, wenn man König David, Jesus und Netanyahu zusammenlegt, bekommt man nichts, weil Netanyahu von einem osteuropäischen Stamm kommt, der im Mittelalter zum Judentum konvertierte"

Quelle  



2012 erhilet  Mitri Raheb trotz massiver Proteste den Deutschen Medienpreis
Dazu ein Kommentar von Ulrich Sahm

Der "leise Friedensstifter", so die Begründung der Jury, bekomme den Preis, weil er "Orte der Begegnung, des Austauschs und des Dialogs" zwischen "Juden, Christen und Moslems" geschaffen habe. Nicht erwähnt wird, dass die von Raheb gegründete Schule und die Begegnungszentren grundsätzlich für Juden gesperrt sind, da es israelischen Bürgern seit Ausbruch der Intifada unter Strafe verboten ist, palästinensisch autonome Gebiete zu betreten, also auch Bethlehem.

Bei der Schweizer Agentur "Audiatur" hat der Jerusalemer Historiker Malcom Lowe harte Kritik an einer Grundsatzrede Rahebs bei einer Konferenz in Bethlehem 2010 veröffentlicht. Der palästinensische Pastor verbreite Rassismus und Hetze sowie eine Verdrehung theologischer Lehren. So habe Raheb behauptet, dass er, der Palästinenser, authentischer Nachfahre des Königs David und Jesu sei und identisches DNA habe, während der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu keinerlei Blutsverwandtschaft mit David und Jesus habe. Denn die europäischen Juden seien erst im Mittelalter zum Judentum konvertiert. Dieses kommentiert Lowe mit den Worten: "Nicht nur zeigt Raheb sich hier schamlos rassistisch, er hat auch nicht den geringsten Beweis, um seine Behauptungen zu stützen. Über Netanjahus Abstammung weiß er nichts, und er selbst könnte genauso von griechischen Pilgern oder europäischen Kreuzfahrern abstammen."

Wegen anderer Äußerungen wirft Lowe dem palästinensischen Theologen und einstigen Erfinder der "palästinensischen Theologie" vor, keine Ahnung von der Bibel zu haben und unwissenschaftlich vorzugehen. Lowe analysiert: "Dem "neuen Denken" Rahebs liegt vor allem eine Absicht zugrunde: zu zeigen, dass die Bibel bei der Rede vom auserwählten Volk die heutigen Palästinenser und insbesondere die palästinensisch-arabischen Christen meint. Bei aufmerksamer Lektüre der "palästinensischen Theologie" von Raheb, Ateek und ihresgleichen wird deutlich, dass diese Behauptung über die Auserwähltheit der Palästinenser bei gleichzeitigem Ausschluss Israels den ganzen Sinn und Zweck der Übung bildet".



Protestbriefe an Altbundespräsident Herzog

In offenen Briefen wurde der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog aufgefordert, nicht die Laudatio für Raheb bei der Preisverleihung zu halten. Das Ehepaar Birgit Schintlholzer-Barrows und John Barrows schrieb: "Pastor Raheb und sein Umkreis verbreiten seit Jahren theologische Ideen, die primär einer theologischen Untermauerung arabisch-palästinensischer Politik dienen. Sie zielen direkt ab auf eine Delegitimierung des jüdischen Staates. Einen Höhepunkt seiner langjährigen Bestrebungen stellt sein Vortrag dar, den er im März 2010 auf der Konferenz 'Christ at the Checkpoint' in Bethlehem zum Thema 'Kontextuale palästinensische Theologie und Realitäten vor Ort' hielt. Der Vortrag präsentiert seine neuste 'Erkenntnis', dass nicht die Juden das Volk des 'Alten Testaments' seien, sondern arabische Palästinenser. Juden wie etwa Netanjahu und seine Vorfahren seien eine dem Land historisch fremde Macht wie das damalige Rom."

Der Weinheimer Theologe und Erzieher Albrecht Lohrbächer schrieb an Herzog: "Da wir uns in unserer Arbeit in Israel und auch hier seit Jahren regelmäßig mit falschen Aussagen, mit nationalistischer Theologie (à la Deutsche Christen) und als Folge davon mit der daraus entstandenen Hetze gegen Israel und der systematisch betriebenen Delegitimation Israels durch Mitri Raheb auseinandersetzen (müssen), kann ich dieser Ehrung wegen nur Widerspruch einlegen."

Lohrbächer erwähnt Raheb als einen der Autoren des "Kairos-Papiers": "In ihm wird u.a. die Gewalt verherrlicht ('Wir haben Hochachtung vor allen, die ihr Leben für unsere Nation hingegeben haben.'). Und in ihm werden u.a. die Christen zum Boykott Israels und israelischer Waren aufgerufen. Dieses Papier dient hierzulande vielen Christen, auch Kirchenführern als Rechtfertigung ihrer Verurteilung Israels als 'Apartheidstaat', als Staat der Unterdrückung der Christen." Lohrbächer erinnert Herzog an seine eigenen Reden im Bundestag und schließt: "Sie haben uns zu Recht angehalten, auf die Anfänge zu achten, den Anfängen zu wehren – es kann und darf doch nicht sein, dass Sie dann einem solchen Menschen die Laudatio halten! Ich kann und will das nicht glauben!" (pro)

Von: Ulrich W. Sahm 25.01.2012


 

 

Die Palästinensischen Befreiungstheologen gehören auch zu den Verfechtern von BDS, die zum Boykott israelischer Waren und israelischen Wissenschaftstransfers aufrufen, um dadurch jede Normalisierung der jüdisch-arabischen Beziehungen zu unterbinden.
BDS findet aktive Unterstützung bei der katholischen Freidensbewegung Pax Christi.
Dagegen wurde allerdings inzwischen auch in der katholischen Kirche Kritik laut.
Besatzung schmeckt bitter/Kampagne von Pax Christi